Die Kraft der Tan­nen und Fich­ten

Von Kräuterexpertin Vroni, 06. Dezember 2017

Die Kraft und Majestät der Tannen und Fichten haben schon immer unsere Vorfahren dazu angeregt, sie zu Heilzwecken zu gebrauchen. Zur Wundbehandlung wurde das Baumharz verwendet. Bei Erkältungskrankheiten wurde eine Teezubereitung aus Fichtennadeln empfohlen. Schon allein der ausströmende Duft der Nadelbäume wirkte sich stärkend auf die Lungen aus. Pfarrer Kneipp empfahl, sich ein kleines, in einen Topf gepflanztes Nadelbäumchen ins Zimmer zu stellen.

In die weihnachtlichen Stuben sind Tanne oder Fichte als Christbäume erst später eingezogen und nicht wegzudenken.

Fichtennadel-Tee: 1 kleinen Topf mit gewaschenen und kleingeschnittetnen Fichtenzweigerl mit Wasser füllen und aufkochen. Je ein Zweigerl Pfefferminze, Salbei und Thymian zugeben. Den Fichtennadelsud weitere 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und abseihen. Wirkt hustenlindernd.